Sorgensen: Stoppschild abgelehnt, Querungshilfen noch in Prüfung

Ein Stoppschild wird es an dieser Kreuzung der Kreisbahnstraße mit der hauptstraße nicht geben, das entschied die Landesbehörde.
Foto: Bastian Kroll

Die Entschärfung gefährlicher Straßenquerungen im Ortsteil Sorgensen lässt weiter auf sich warten. Im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Liegenschaften und Verkehr präsentierte die Stadtverwaltung am heutigen Donnerstag, 12. März 2026, einen Sachstandsbericht – mit wenig Konkretem: Abschließende Stellungnahmen der zuständigen Behörden fehlen noch, und ein erster Lösungsversuch ist bereits gescheitert.

Das von Anwohnern geforderte Stoppschild an der kritischen Querung wurde von der Landesbehörder für Straßenbau und Verkehr bereits abgelehnt. Es liege keine besondere Gefahrenlage vor, ein Unfallrisiko sei nicht feststellbar – daher könne es nicht angeordnet werden. Auch das Aufstellen eines Warnschildes für querende Radfahrer sei keine Option. Die Verwaltung prüft nun zwei Querungshilfen und hat entsprechende Anfragen an die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr gestellt. Dort dauern die Rückmeldungen noch an.

Parallel laufen Gespräche mit der Region Hannover und dem Unternehmen Kali+Salz über eine finanzielle Beteiligung an den Kosten – bislang ohne konkretes Ergebnis. Sollte die Landesbehörde grünes Licht geben, müsste ebenso zunächst eine Vorplanung mit Kostenschätzung erarbeitet werden. Die endgültige Entscheidung über die Maßnahmen müsse dann politisch beschlossen werden, erklärte die Verwaltung.

Lutz Wackermann, beratendes Ausschussmitglied, wandte sich in der Sitzung zu Wort und präzisierte die Planung: Eine Querungshilfe komme ohnehin nur am Mühlenweg in Betracht, da die Bushaltestelle am Platanenweg keine ausreichende Begründung liefere. Die Starße sei an dieser Stelle übe rgroße Distanz frei einsehbar, erklärte er. Ein zusätzlicher Radweg zwischen dem Schwarzen Weg und dem Mühlenweg wäre seiner Einschätzung nach zudem überproportional teuer.

Vonseiten der Einwohner Sorgensens wurde beklagt, dass noch immer kein Termin mit der Verwaltung und Ortsvorsteher Fritz Harke zustande gekommen sei. „Wir dachten, die Ortsbegehung wäre der erste Schritt“, hieß es. Das Hauptanliegen sei die Querung am Mühlenweg. Die Verwaltung sicherte zu, nach Eingang der behördlichen Stellungnahmen weiter zu berichten.

Der AltkreisBlitz berichtete über die Verkehrssituation in Sorgensen am 23. Januar 2026.

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