Die Initiative „Omas gegen rechts“ aus Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze ruft zu einer weiteren Demokratie-Wache auf. Anlass ist der Internationale Tag gegen Rassismus und für Demokratie am Mittwoch, 18. März 2026. Das geht aus einer Mitteilung der Gruppe hervor.
Treffpunkt ist um 11:30 Uhr auf dem Spittaplatz vor der St.-Pankratius-Kirche in Burgdorf. Dort wollen die Teilnehmer Schilder und Banner zeigen, mit deren Botschaften sie nach eigenen Angaben darauf aufmerksam machen möchten, dass Demokratie jeden Tag neu gelebt und verteidigt werden müsse.
Die Gruppe sieht nach eigenen Angaben eine wachsende Gefahr durch zunehmenden Rechtsextremismus. Dieser spalte die Gesellschaft und nutze insbesondere soziale Netzwerke, um auch junge Menschen anzusprechen. Dabei würden komplexe gesellschaftliche Probleme häufig mit einfachen, teilweise nicht rechtmäßigen Lösungen beantwortet und zugleich Unwahrheiten verbreitet, heißt es in der Mitteilung.
Die Initiative betont außerdem ihre Solidarität mit gesellschaftlich benachteiligten Gruppen. Gemeinsam mit anderen Organisationen und Initiativen sollen weitere Aktionen geplant werden. Als mögliche Kooperationspartner nennt die Gruppe unter anderem das Antikriegshaus in Sievershausen, eine Antirassismusgruppe in Burgdorf sowie Schulen in verschiedenen Ortsteilen.
Zu der Demokratie-Wache am 18. März sind nach Angaben der Initiative alle Interessierten eingeladen.
