Der Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf und Sindre Aho werden im Sommer getrennte Wege gehen. Nach nur einer Spielzeit im Trikot der Recken wird der norwegische Rückraumspieler den Verein wieder verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen.
„Ich bin dankbar für das Jahr in Hannover und die Möglichkeit, weitere Erfahrungen in der besten Liga der Welt sowie auch im internationalen Wettbewerb gesammelt zu haben. Ich habe mich vom ersten Tag an im Team und im Umfeld sehr wohlgefühlt und nehme viele wertvolle Eindrücke mit. Damit ich mich als Handballspieler weiterentwickeln kann, muss ich Spielpraxis haben. Dann warten neue Herausforderungen, aber an einen Abschied ist aktuell noch nicht zu denken, da in der laufenden Saison noch einige Partien bevorstehen, in denen wir als Mannschaft geschlossen auftreten und unsere Leistung abrufen wollen“, erklärt der 28 Jahre alte frühere norwegische Jugend-Nationalspieler.
Für die TSV Hannover-Burgdorf absolvierte der Rechtshänder bislang 28 Bundesligaspiele. Dabei erzielte er zwölf Tore und bereitete acht weitere Treffer vor. Im DHB-Pokal kam er in zwei Einsätzen auf vier Tore und drei Vorlagen. In der European League, in der die Recken noch um den Einzug in das Final-Four kämpfen, warf Aho bislang zwölf Tore.
Der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen erklärt: „Sindre wurde vor der Saison als zusätzliche Alternative für den Rückraum verpflichtet, kam aber leider nicht auf die erhoffte Spielzeit in unserem Team.“ Zugleich betont er: „Ungeachtet dessen hat er sich jederzeit sehr mannschaftsdienlich verhalten, was wir als Verein insbesondere vor dem Hintergrund seiner Einsatzzeiten sehr zu schätzen wissen. Sindre war stets ein verlässlicher Teamplayer und hat die Trainingsqualität hochgehalten, was für die Entwicklung der gesamten Mannschaft sehr wichtig ist. Für seine Zukunft wünschen wir ihm nur das Beste.“
Auch Cheftrainer Juan Carlos Pastor hebt vor allem die professionelle Haltung des Norwegers hervor. „Ich möchte seine Persönlichkeit und seine Professionalität in allen Trainingseinheiten hervorheben, auch wenn er nicht regelmäßig zum Einsatz kommt. Ich wünsche ihm alles Gute für seine private und sportliche Zukunft“, sagt der Trainer.
