Dramatischer Sieg und große Pläne: SV Sorgensen kündigt Fusion mit 1. FC Burgdorf an

Sichtbarer Schulterschluss: SVS-Chef Jens Berkhahn (links) und Dirk Schülke vom 1. FC Burgdorf, kündigen die schrittweise Fusion der beiden Vereine an.
Foto: Bastian Kroll

Ein 4:3-Comeback, 4. Tabellenplatz und eine Vereinsfusion in Planung — das letzte Heimspiel des SV Sorgensen (SVS) gegen den SuS Sehnde am Sonntag, 7. Juni 2026, auf der SVS-Anlage in der Straße An der Schule hatte es in sich.

Der SVS hatte Förderer und Sponsoren zum Saisonabschluss eingeladen, und auch der Gegner brachte eine stattliche Fangemeinde mit. Für die Gäste aus Sehnde stand dabei viel auf dem Spiel: Drei Punkte mussten her, um den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga aus eigener Kraft und ohne Schützenhilfe zu sichern.

Unter der Leitung von Schiedsrichter Matthias Berkhahn — assistiert von Harald Städler und Fynn Ide an den Linien — entwickelte sich eine temporeiche und sehenswerte Partie. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber mit 1:2 zurück. Doch der SVS kämpfte sich zurück: In der 57. Minute der Ausgleich zum 2:2, in der 65. Minute das 3:3, und in der 82. Minute der umjubelte 4:3-Siegtreffer. Mit dem Dreier festigte Sorgensen den vierten Tabellenplatz.

Fusion mit dem 1. FC Burgdorf in Planung

Neben dem Spielgeschehen rückte eine weitreichende Neuigkeit in den Mittelpunkt: Die 1. und 3. Herrenmannschaft des SVS werden in der kommenden Saison wie gewohnt auftreten — die 2. Mannschaft hingegen gründet eine Spielgemeinschaft mit dem 1. FC Burgdorf. „Die Mannschaft beim FC haben viele Spieler verlassen, deswegen laufen in der kommenden Saison die Teams zusammen auf“, erläuterten die Verantwortlichen.

Doch die SG soll erst der Anfang sein: Beide Vereine sprechen derzeit offen über eine vollständige Fusion. Kein Zufall, dass neben SVS-Vorsitzendem Jens Berkhahn auch 1.-FC-Vorsitzender Dirk Schülke zum letzten Heimspiel nach Sorgensen gekommen war — ein sichtbarer Schulterschluss.

Die Verantwortlichen betonen, dass ich für beide Mannschaften neue Chancen ergeben würden. Es solle etwas Neues für Burgdorf geschaffen werden. Die SG werde eine „ganz große Nummer“ werden. Jens Berkhahn formulierte es knapp: „Wir haben einiges vor.“

Gespielt werden soll als fusionierter Verein an beiden Standorten — auf dem SVS-Platz an der Straße An der Schule in Sorgensen sowie auf dem FC-Platz an der Steinwedeler Straße. Für beide Vereine birgt die Fusion Vorteile: Der SV Sorgensen, der nur über einen Platz verfügt, gewinnt Kapazitäten auf dem FC-Gelände, während die Spieler des 1. FC Burgdorf im neuen Verein eine neue sportliche Heimat finden.

Verabschiedungen

Das letzte Saisonheimspiel wurde auch für Ehrungen genutzt. Die Spieler Kai-Uwe Lindner, Dominik Döring und Maurizio Gutovic-Morales wurden mit Geschenken und Applaus verabschiedet. Ebenfalls verabschiedet wurde Trainer Klaus Reuter, der die 2. Mannschaft des SVS 15 Jahre lang betreut hatte. Seine Nachfolge teilen sich in der kommenden Saison Sascha Rühland und Guido Lodyga.

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