Musikalischer Abschiedsakt für Tina Röber-Burzeya in der St. Pankratius-Kirche

Mit einem musikalischen Gottesdienst wurde Kirchenmusikerin Tina Röber-Burzeya (rechts) von ihrem vielstimmigen Verkündigungsauftrag in der Burgdorfer St. Pankratius-Kirchengemeinde entbunden.
Foto: Georg Bosse

Am gestrigen Sonntag, 25. Januar 2026, war die Burgdorfer St. Pankratius-Kirche voller Menschen und Musik. Denn es galt, sich nach mehr als 20 Jahren von Kantorin Tina Röber-Burzeya mit einem Gottesdienst zu verabschieden.

Glockengeläut und Orgelmusik begleiteten den Einzug von Kirchenvorstand Sven Bongert sowie der Jugendkantorei mit Pankratiuspastor Valentin Winnen und Tina Röber-Burzeya.

„Zum heutigen Anlass wird nicht mehr als nötig geredet werden. Dieser Verabschiedungsgottesdienst wird Musik sein“, kündigte Valentin Winnen an. Musik sei auch ein Verkündigungsauftrag, den die scheidende Kirchenmusikerin mit dem Aufbau der Singschule CampusMusik sowie der Jugendkantorei und der Kinderchöre im Kirchenkreis Burgdorf beispielhaft erfüllt habe, so Pastor Winnen.

Für den Auftrag, die „Gute Botschaft“ von Jesus Christus musikalisch öffentlich weiterzugeben, sorgte Tina Röber-Burzeya in den vergangenen zwei Jahrzehnten im Kirchenkreis für harmonisch gesungene Vielstimmigkeit. Um zum Jahresbeginn die Stelle als Kirchenmusikdirektorin im Fachaufsichtsbezirk Nienburg (Weser) im Sprengel Hannover antreten zu können, war „nur“ ein einstimmiges Votum nötig.

Unter dem Motto „Wie Tina mit Musik unser Herz berührt hat“ würdigten und dankten aktive und ehemalige Chormitglieder in teils bewegenden Worten für ihre prägende Zeit mit der Kantorin. Und im Namen des Kirchenvorstands wünschte ihr Sven Bongert für die neuen Aufgaben: „Alles Gute, Gottes Segen und viele helfende Hände“. Als Erinnerungsgeschenke nahm Tina Röber-Burzeya kleine typische Burgdorfer Präsente sowie eine Collage mit Momentaufnahmen aus ihrer Schaffenszeit in der Auestadt entgegen.

„Ich danke allen Kindern und Jugendlichen, ihren Eltern und Familien für die vergangenen 20 Jahre und für diesen Moment. Die Arbeit mit den Chören war für mich ein Geschenk und ich werde euch alle vermissen“, waren die Abschiedsworte von Tina Röber-Burzeya, denen sich lang anhaltende stehende Ovationen anschlossen. Es war ein „Lebewohl“, das die Herzen berührte.

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