
Um 21:38 Uhr war es offiziell: Mit den Worten „Hiermit erkläre ich das Burgdorfer Volks- und Schützenfest 2026 für beendet. Schön, dass ihr hier wart — kommt gut nach Hause“ beendete Kreismusikleiterin Diana Heuer vom Spielmannszug der Burgdorfer Schützengesellschaft, die auch Kreismusikleiterin ist, vier heiße Festtage. Der Abschluss fand in diesem Jahr wieder am Rathaus I statt — und der Spittaplatz bewies ein weiteres Mal, was er kann.
Auch am Sonntagnachmittag waren wegen der anhaltenden Hitze weniger Gäste auf dem Festplatz und im Festzelt als in früheren Jahren. Die Musikzüge, die zuvor am großen Festumzug teilgenommen hatten, spielten im Zelt noch einmal auf und sorgten für die passende Stimmung zum Ausklang.
Um 21 Uhr kündigte der DJ das letzte Lied an. Anschließend zogen die Schützen unter den Klängen des Fanfarencorps „Wikinger“ Burgdorf zweimal durchs Festzelt — bevor es für die rund 150 Teilnehmer zum Spittaplatz vor dem Rathaus I ging. Erstmals fand das traditionelle Abtanzen ausschließlich dort statt. „Wir finden es hier viel schöner“, sagte Diana Heuer — und knüpfte damit an eine Entwicklung an, die bereits am Donnerstag begonnen hatte: Schon beim Großen Zapfenstreich für die Majestäten 2025 hatte der Spittaplatz seine Premiere gefeiert. Nun wurde er auch Schauplatz des Abtanzens. Genug Platz für Musiker und Tanzende war allemal vorhanden.
Nach drei Stücken und der Zugabe mit der Vogelweise — bei der alle kräftig mitsangen — fand das Burgdorfer Volks- und Schützenfest 2026 seinen würdigen Abschluss.
Zuvor hatte Jörg Hoppe, 1. Vorsitzender der Burgdorfer Schützengesellschaft, beim Empfang im Ratssaal des Schlosses bereits Bilanz gezogen: „Wir haben das Schützenfest erfolgreich über die Bühne gebracht.“ Die Tage hätten alle körperlich gefordert — aber niemand sei zu Schaden gekommen. Mit einem Augenzwinkern wich er vom gewohnten Abschiedswunsch ab: „Ich hoffe, dass wir heute alle heile ins Zelt kommen. Normalerweise sage ich: alle trocken.“ Besonderen Dank richtete Hoppe an die Stadtverwaltung für die Unterstützung bei der Durchführung des Festes und Freiwillige Feuerwehr, die das Zelt an mehreren Tagen mit Wasser besprüht hatte. „Das ist nicht selbstverständlich.“
















































