
Der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein (VVV) der Stadt Burgdorf und die Stadt Burgdorf präsentieren in der Spielzeit 2026/2027 acht Gastspiele des Theaters für Niedersachsen. Die neue Saison beginnt am Freitag, 11. Dezember 2026, und endet am Freitag, 11. Juni 2027.
Nach Angaben des VVV erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm mit Komödien, Schauspiel, Musical und Operette. Die Vorstellungen beginnen jeweils freitags um 20 Uhr. Eine halbe Stunde vorher wird eine kostenlose Einführung in die Handlung angeboten. Die Sparkasse Hannover unterstützt die Spielzeit als Sponsorpartner.
Der Verkauf der neuen Abonnements läuft bereits. Erhältlich sind fünf Varianten: Das „Marathon“-Abo umfasst acht Vorstellungen und kostet je nach Platzkategorie zwischen 102 und 148 Euro. Das „Classico“-Abo mit vier klassischen Produktionen kostet zwischen 45 und 72 Euro. Für vier Stücke der leichten Muse gibt es das „Light Action“-Abo zum Preis von 49 bis 76 Euro. Beim Wahl-Abo können drei oder fünf Vorstellungen frei ausgewählt werden. Die Preise liegen zwischen 48,50 und 102,50 Euro.
Verkaufsstelle ist Bleich Drucken und Stempeln in der Braunschweiger Straße 2. Ab Anfang November sollen auch Karten für einzelne Vorstellungen erhältlich sein. VVV-Mitglieder und Jugendliche erhalten im Vorverkauf Ermäßigungen.
Komödie zum Auftakt
Zum Beginn der Spielzeit zeigt das Theater für Niedersachsen am 11. Dezember Peter Shaffers „Komödie im Dunkeln“. Das 1965 uraufgeführte Lustspiel lebt von einem besonderen Bühneneffekt: Die Bühne ist hell erleuchtet, wenn sich die Figuren im Dunkeln wähnen, und dunkel, sobald für sie das Licht angeht. Daraus entwickelt sich eine turbulente Komödie mit Missverständnissen, Slapstick und Situationskomik.
Am 22. Januar 2027 folgt das Schauspiel „Heimsuchung“ nach dem Roman von Jenny Erpenbeck. Das Werk erzählt anhand eines Hauses an einem märkischen See ein Jahrhundert deutscher Geschichte. Die Schicksale der Bewohner spiegeln unter anderem die Weimarer Republik, die NS-Zeit, Krieg, Teilung, DDR und Wiedervereinigung wider. Die Romanvorlage ist Pflichtlektüre für das Deutsch-Abitur 2027.
Mit dem Musical „Der kleine Horrorladen“ gastiert das Theater am 19. Februar in Burgdorf. Die Geschichte um den schüchternen Blumenverkäufer Seymour und die blutgierige Pflanze Audrey II verbindet schwarzen Humor, Romantik und die Musik von Alan Menken.
Klassiker, Operette und Familienmusical
Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“ steht am 19. März auf dem Spielplan. Das Drama über Macht, Unterdrückung und Widerstand behandelt Fragen von Freiheit, Gerechtigkeit und Zivilcourage.
Am 9. April folgt Oscar Straus’ Operette „Eine Frau, die weiß, was sie will“. Die 1932 entstandene Komödie verbindet schlagfertige Dialoge mit Tango-, Jazz- und Walzerklängen.
Ein Angebot für die ganze Familie ist das Musical „Der kleine Sherlock Holmes“ am 30. April. Im Mittelpunkt stehen der zehnjährige Sherlock Holmes und John Watson, die sich auf die Spur eines ausgebrochenen Sträflings begeben. Neben der Detektivgeschichte spielen Freundschaft und Zusammenhalt eine zentrale Rolle.
Politkomödie und satirischer Abschluss
Am 21. Mai zeigt das Theater Friedrich Dürrenmatts Politkomödie „Die Frist“. Das 1977 uraufgeführte Stück beschäftigt sich mit Macht, Politik und medizinischer Ethik und entstand unter dem Eindruck der letzten Tage des spanischen Diktators Franco.
Den Abschluss der Spielzeit bildet am 11. Juni das Musical „Er ist wieder da“ nach dem Bestseller von Timur Vermes. Die Satire erzählt von Adolf Hitler, der im heutigen Berlin erwacht und über moderne Medien neue Popularität erlangt. Das Stück setzt sich mit Populismus, Medien und gesellschaftlicher Verantwortung auseinander.
Weitere Informationen zu den Abonnements gibt es bei Bleich Drucken und Stempeln unter der Telefonnummer 05136/1862.
