
In der kommenden Ratssitzung am Donnerstag, 19. März 2026, wird ein Antrag von Ratsmitglied Michael Fleischmann zum Thema Winterdienst in Burgdorf behandelt. Dabei handelt es sich um einen Antrag gemäß der Geschäftsordnung, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, gemeinsam mit dem städtischen Bauhof bis spätestens Ende September ein Konzept zur Sicherstellung eines leistungsfähigen Winterdienstes für die Wintersaison 2026/2027 vorzulegen.
Der Antrag umfasst konkrete Vorgaben für das neue Winterdienstkonzept. Dazu gehören vorrangig die Personalplanung für den Winterdienst sowie eine Priorisierung der zu räumenden und zu streuenden Flächen. Dies betrifft insbesondere Straßen, Gehwege, Radwege und öffentliche Plätze. Ein besonderes Augenmerk soll auf die Räumung und Streuung von sensiblen Bereichen gelegt werden, wie Nahverkehrshaltestellen und Schulwegen. Darüber hinaus soll eine Prüfung möglicher Kooperationen mit privaten Unternehmen und landwirtschaftlichen Betrieben erfolgen. Ziel dieser Maßnahmen ist eine verbesserte und verlässlichere Vorbereitung auf extreme winterliche Wetterlagen.
Die Begründung des Antrags stellt den schlechten Zustand des Winterdienstes im zurückliegenden Winter heraus. Zahlreiche Nebenstraßen, Gehwege und öffentliche Bereiche wie der Schützenplatz seien mehrere Tage lang vereist gewesen und somit nur eingeschränkt nutzbar gewesen. Dies habe zu erheblichen Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie den Straßenverkehr geführt und gleichzeitig ein Sicherheitsrisiko dargestellt, so Fleischmann. Als Beispiel wird von einem Sturz einer Seniorin vor einer Garageneinfahrt in der Arndtstraße berichtet. Angesichts dieser Erfahrungen fordert der Antrag eine frühzeitige und umfassende Planung, um vergleichbare Situationen künftig zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zuverlässig zu gewährleisten.
Ausführliche Informationen stehen in den Ratsunterlagen zur Verfügung: Antrag , Antrag Winterdienst verbessern.
