Große Trauer um Georg „Schorse“ Bosse

Mit großer Bestürzung hat der AltkreisBlitz vom plötzlichen und unerwarteten Tod von Georg „Schorse“ Bosse erfahren. Er verstarb am gestrigen Freitag, 6. März 2026, im Alter von 72 Jahren. Mit ihm verliert der AltkreisBlitz einen langjährigen Mitarbeiter, Burgdorf verliert eine prägende Persönlichkeit, und viele Menschen verlieren einen Weggefährten, der über Jahre hinweg zum festen Bild dieser Stadt gehörte.

Schorse Bosse, geboren am 23. Februar 1954, war einer, den in Burgdorf nahezu jeder kannte. Er gehörte zu den Menschen, die man ohne Umschweife als „bunten Hund“ bezeichnet, weil sie auffallen, weil sie präsent sind und weil sie Spuren hinterlassen. Wo Schorse war, blieb er nicht lange unbemerkt. Er war nah an den Menschen, mitten im Geschehen und immer mit offenem Blick für das, was Burgdorf bewegte. Ebenso vertraut war vielen auch seine langjährige Lebensgefährtin Luna, die ihn bei seiner Arbeit häufig begleitete und an seiner Seite war.

Die Wege von AltkreisBlitz-Herausgeber Bastian Kroll und Georg Bosse kreuzten sich erstmals Anfang der 2000er Jahre, als Bosse von der Neuen Woche zum Marktspiegel wechselte. Schon damals war er regelmäßiger Gast in den Verlagsräumen. Aus diesen Begegnungen entwickelte sich im Laufe der Jahre eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit, die von gegenseitigem Respekt und ehrlicher Wertschätzung getragen war. „Schorse Bosse war jemand, auf dessen Wort Verlass war und der seinen eigenen Blick auf das Geschehen in der Stadt mitbrachte“, so Kroll.

Im Februar 2019 wechselte er schließlich zum AltkreisBlitz. Dort setzte er seine journalistische Arbeit mit großem Herzblut fort. Er berichtete nicht nur über Veranstaltungen und Termine, sondern war immer wieder auch dort unterwegs, wo Geschichten erst noch entdeckt werden mussten. Mit viel privatem Engagement, mit Ausdauer und mit echter Verbundenheit zu Burgdorf verfolgte er Themen, die ihm wichtig erschienen. Er schrieb über das Leben in der Stadt nicht mit Distanz, sondern mit aufrichtigem Interesse an den Menschen, an der Kultur und an den kleinen wie großen Ereignissen, die eine Stadtgemeinschaft ausmachen.

Noch in jüngster Zeit war dieses Engagement sichtbar. So berichtete er unter anderem über das Konzert des Hohner-Rings in Burgdorf und über den Auftritt der Jazzer von „Les Haricots Rouges“ im StadtHaus, zu dem die Jazzfreunde Altkreis Burgdorf eingeladen hatten. Solche Termine waren für ihn nicht bloße Pflichterfüllung. Sie standen beispielhaft für das, was ihn auszeichnete: seine Nähe zu den Menschen, seine Freude an Begegnungen und seinen Anspruch, das Leben in Burgdorf in all seinen Facetten festzuhalten.

„Wir verlieren nicht nur einen Mitarbeiter, sondern einen geschätzten und liebenswerten Menschen“, sagt Bastian Kroll. „Wir werden Schorse Bosse ein ehrendes Andenken bewahren. Er hinterlässt eine große Lücke nicht nur bei uns, sondern im gesamten Stadtleben Burgdorfs. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie, vor allem bei seiner jahrelangen Lebensgefährtin Luna.“ Sie lässt wissen: „George, ich liebe Dich, für immer und ewig. Deine Luna“

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